Das Ende der Schulzeit naht und es stellt sich immer häufiger die Frage: Was soll ich studieren? Eltern, Verwandte und Freunde scheuen sich nicht und stehen mit Rat und Tat zu Seite. Vernünftig sollte es sein und vor allem etwas mit sicheren Zukunftsperspektiven, so der häufige Rat der Eltern und Verwandte. Spaß machen und dick Kohle machen, heißt es dagegen häufig von den Freunden.
Die Qual der Wahl
Die Hochschullandschaft in Deutschland ist riesig. Über 1.400 Studiengänge stehen derzeit zur Auswahl. Da fällt die Wahl nicht leicht. Hinzu kommt die Frage, ob man bereit ist fernab der Heimat und in einer fremden Stadt zu studieren? Denn in Deutschland gibt es über 100 Städte in denen ein Studium möglich gemacht wird. Doch längst ist man nicht mehr auf die deutsche Hochschullandschaft angewiesen.
Nahezu überall in der Welt ist es möglich ein Studium zu beginnen. Vorausgesetzt, man kann es finanzieren und hat keine Schwierigkeiten damit mehrere hundert Kilometer zwischen sich und der Heimat zu bringen. Globalisierung ist heutzutage in aller Munde. Insbesondere mit Fächern aus dem Bereich der Wirtschaft, aber auch solche wie Psychologie oder ein Jura Studium lässt sich ein Lebenslauf leicht mit einem Auslandsaufenthalt aufbessern und die Marktchancen enorm verbessern.
Nicht zuletzt die Anzahl der Erwerbslosen sprechen für ein Studium. Denn wer ein Studium absolviert hat, ist seltener erwerbslos als jemand, der eine betriebliche Ausbildung oder ohne ein Studium ins Arbeitsleben gestartet ist.
Fazit
Alles sind gute Gründe, die für ein Studium sprechen. Doch woher weiß man nun was oder ob man überhaupt studieren soll? Allem voran sollte man in sich gehen und darauf achten, was einen interessiert und Spaß macht. Keinesfalls sollte die Wahl davon abhängig gemacht werden wie die späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind. Denn wer ausschließlich auf Letzteres achtet und sich für ein Studium entscheidet, welches nicht den persönlichen Interessen entspricht, wird sehr schnell feststellen, dass ein Studium nicht bloß bedeutet Vorlesungen anzuhören und am Ende ein oder zwei Klausuren darüber zu schreiben.
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